Einschwimmen am Petersdorfer See

Einschwimmen am Petersdorfer See

Malchow/Papenburg,19.12.2017. Mit dem Einschwimmen der beiden Mittelsegmente realisiert BUNTE mit ihrem ARGE-Partner Donges SteelTec einen weiteren Meilenstein im Zuge des Ersatzneubaus der Petersdorfer Brücke bei Malchow in Mecklenburg-Vorpommern.

Zwei 93 Meter lange und jeweils 286 Tonnen schwere Stahlträger schließen noch vor Weihnachten die Lücke in der westlichen Brücke.

Die niederländische Spezialfirma ALE heavylift verlädt dazu die Segmente auf Pontons, um sie über Wasser unter ihre zukünftige Position zu bringen. Litzenheber heben die Träger in ihre endgültige Lage zwischen den Brückenpfeilern, wo sie mit den bereits eingeschobenen Trägern verschweißt werden.

„Das Einschwimmen der Stahlträger beschreibt einen der technischen Höhepunkte des Gesamtbauvorhabens“, betont Helmut Renze, Geschäftsführer der JOHANN BUNTE Bauunternehmung und ergänzt, dass damit auch die Voraussetzung geschaffen wird, den Verkehr ab Sommer 2018 wieder zweispurig über den westlichen Brückenüberbau laufen zu lassen.

Im Zuge der BAB A19 realisieren die BUNTE-Niederlassungen Ahaus und Berlin-Brandenburg in Arbeitsgemeinschaft den Ersatzneubau der Petersdorfer Brücke über den Petersdorfer See. Die von der DEGES beauftragte Baumaßnahme umfasst neben dem Neubau der Anschlussstelle Waren auch den Abbruch und den Neubau der Brücke in zwei Abschnitten. Nach Fertigstellung des westlichen Überbaus und Umlegung des Verkehrs auf die Richtungsfahrbahn Süd, erfolgt ab Sommer 2018 der Abbruch und Neubau der östlichen Brückenhälfte.

 

Foto: Einschwimmen Mittelsegment B mit zwei Schubschiffe in Endlage