JOHANN BUNTE
Bauunternehmung
GmbH & Co. KG
Hauptkanal links 88
26871 Papenburg

tel    +49 (0) 4961 895-0
mail  papenburg@johann-bunte.de

Ingenieur- und Spezialtiefbau

Der Ingenieur- und Spezialtiefbau stellt höchste Ansprüche an den Einsatz von Mitarbeitern und Maschinen. BUNTE hat sich beim Bau von Häfen, Schleusen, Lärmschutzanlagen und anderen hochkomplexen Bauwerken eine bundesweit führende Marktposition erarbeitet. Durch die jahrelange Erfahrung und die damit verbundene hohe Kompetenz der Beschäftigten sowie durch den modernen Maschinenpark mit einer Vielzahl von Spezialgeräten hat die Unternehmensgruppe sich zu einem bundesweit gefragten und verlässlichen Partner entwickelt. Seit knapp zwei Jahrzehnten ist dieser Geschäftsbereich eine der tragenden Säulen der Unternehmensgruppe. Aufgrund der in der Regel mehrere Jahre andauernden Baumaßnahmen sichert der Ingenieur- und Spezialtiefbau – ähnlich wie der Wasserbau und der Straßenbau - eine langfristige Auslastung der Beschäftigten sowie der technischen Kapazitäten.

 

Ingenieur- und Spezialtiefbau

Aktuelle Projekte

Schleuse Bolzum

Der Bau der der 139 Meter langen und 12,50 Meter breiten Einkammerschleuse Bolzum am Stichkanal Hildesheim zeichnet sich durch eine einzigartige Fertigungstiefe aus. Dazu zählen der Trockenerdbau, Nassbaggerarbeiten, Deckwerks- und Abbrucharbeiten über und unter Wasser-, Ramm- und Zieharbeiten mit unterschiedlichen Arbeits- und Gerätetechniken von der Land- und Wasserseite sowie die Beton- und Stahlbetonarbeiten nach den derzeit strengsten Regelwerken. 2008 hat BUNTE dort die Arbeiten begonnen. Im Laufe des Jahres 2012 soll das Bauwerk für den Verkehr freigegeben werden.

Schleuse Minden

Im November 2010 erfolgte der offizielle Spatenstich zum Bau der Weserschleuse in Minden. Der Auftrag für den Bau der Weserschleuse Minden umfasst alle Arbeiten für die betriebsbereite Herstellung der Schleusenanlage. Die Weserschleuse Minden ist das Bindeglied zwischen dem Mittellandkanal und der Mittelweser. Der Neubau ist eine der letzten großen Maßnahmen zum Ausbau des Mittellandkanals an der Hauptstrecke. Damit können nach der Fertigstellung moderne übergroße Großmotorgüterschiffe und Schubverbände die Schleuse passieren. Das Bauwerk mit einer Gesamtlänge von 214 m wird als Sparschleuse auf der östlichen Seite der bestehenden Schleusenanlage errichtet. Die Bauzeit beträgt rund vier Jahre.

Schleusen Münster

Nach rund vierjähriger Bauzeit unter umfangreicher Beteiligung der BUNTE-Unternehmensgruppe ist die erste der beiden Zwillingsschleusen in Münster mit einer Gesamtlänge von 281 Metern im Februar 2009 termingerecht in Betrieb gegangen. Insgesamt wurden bis dahin 122.000 m³ Boden bewegt, 55.000 m³ Stahlbeton verarbeitet und 2.400 Tonnen Spundwände eingerammt. Die Fertigstellung der zweiten Schleuse ist für Anfang 2013 vorgesehen. 

Lärmschutz BAB A1

In den vergangenen Jahren hat BUNTE sein Leistungsspektrum mit der Verstärkung eigener Kompetenzen bei der Errichtung umfangreicher Lärmschutzmaßnahmen gezielt erweitert. Dadurch hat die Unternehmensgruppe ihre Stellung als Generalanbieter im Bereich Straßenbau konsequent ausgebaut. Das hat sich auch beim Ausbau der BAB A30 im den Jahren 2010 und 2011 bewährt. Dort hat die Niederlassung Osnabrück zwischen den Anschlussstellen Bruchmühlen und Riemsloh einen 800 Meter langen Steilwall sowie eine 400 Meter lange und lärmabsorbierende Gabionenwand errichtet. Die Arbeiten erfolgten unter Aufrechterhaltung des laufenden Verkehrs.

Fischaufstieg Geesthacht

2009 hat BUNTE mit dem Neubau einer 2. Fischaufstiegsanlage in Geesthacht an der Elbe begonnen. Die 420 Meter lange und 16 Meter breite Anlage ist für einen Abfluss von 16 m³ Wasser pro Sekunde ausgelegt. Bis zum Ende der Arbeiten Mitte 2010 sind insgesamt 45 Einzelbecken hergestellt worden. Dazu wurden 2.850 Tonnen Spundwände mit einer Fläche von 25.000 m² teilweise vom Wasser aus eingebracht.

Terminalbau Mainz

2009 hat BUNTE mit dem Bau eines 678 Meter langen Hafenterminals auf der Ingelheimer Aue im Hafen von Mainz begonnen. Rund 550 Meter wurden als rückverankerte Spundwand hergestellt. Mit Spezialverfahren mussten deshalb rund 500 Meter Spundwandtrasse rammfähig vorbereitet werden. Die 8,9 Hektar große  Terminalfläche ist als trimodale Umschlagsanlage konzipiert und wird mit vier Portalkranen ausgestattet. Für die Ableitung der Lasten aus den Container- und Kranbahnbalken sind daher 24.000 Meter Rüttelstopfsäulen in den Baugrund eingebracht worden.

Neuer Schwerguthafen in Osterrönfeld

Mit dem Bau des neuen Schwerguthafens in Osterrönfeld in direkter Nähe zum Nord-Ostsee-Kanal hat BUNTE im August 2009 begonnen. Die Fertigstellung der 600 Meter langen Kaje, der 20.000 m² Kaiflächen und des 25.000 m² großen Hafenbeckens erfolgte 2011.

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