Die JOHANN BUNTE Bauunternehmung zählt zu den führenden Asphaltstraßenbauern in Deutschland. So hat die Unternehmensgruppe bereits im Jahr 2000 die wegweisende Kompaktasphalttechnologie mitentwickelt und angewendet. Zehn Jahre später ist es BUNTE als weltweit erstem Bauunternehmen gelungen, eine höchst innovative Weiterentwicklung dieser Kompaktasphalttechnologie mit der Kombination des sogenannten InlinePave-Verfahrens in einem gestaffelten Einbauverfahren erstmals umzusetzen. Dadurch erhöht sich die Einbaubreite beim Einbau „heiß auf heiß“ von 12,5 Meter auf bis zu 20 Meter.
Bei der Kompaktasphalttechnologie erfolgt der Einbau der Asphaltbinder- und Asphaltdeckschicht grundsätzlich in nur einem Arbeitsgang mit einem Modulfertigereinbauzug sowie einem vorgeschaltetem Beschicker. Durch eine feste Verzahnung der Korngerüste von Deck- und Binderschicht wird beim Kompaktasphalteinbau ein zuverlässiger Schichtenverbund erreicht. Durch den Einbau „heiß auf heiß“ wird die Qualität, Standfestigkeit und die Lebensdauer des Asphaltbelages im Vergleich zur konventionellen Methode entscheidend erhöht. Durch die erstmalige Kombination der Modulfertigung mit dem ebenfalls bewährten InlinePave-Verfahren in einem gestaffelten Einbauvorgang „heiß auf heiß“ hat BUNTE seine Marktposition im Jahr 2010 als innovativer Straßenbauer entscheidend gefestigt und ausgebaut.
BUNTE zählt zu den wenigen Straßenbauern, die für diese Herstellungsverfahren mehrere, eigens für das Unternehmen entwickelte, Spezialfertiger besitzen.

Asphaltkompaktmodulfertiger im Einsatz

Gestaffelter Einbau „heiß auf heiß“ mit Modulfertiger und InlinePave-Verfahren
Die Kompaktasphalttechnologie kommt vor allem beim Autobahnbau zum Einsatz. Sie ermöglicht einen nahtlosen Einbau mittels Kompaktmodulfertiger in einer Breite von bis zu 12,5 Metern, in Kombination mit dem InlinePave-Verfahren von bis zu 20 Metern. Zudem ist das InlinePave-Verfahren in separater Ausführung für den Bau von Bundes- und Landesstraßen erstklassig geeignet.
Eine bessere Ableitung der Schubkräfte sowie das Erreichen höherer Verdichtungsgrade ermöglichen einen ökologisch nachhaltigen Umgang mit hochwertigen Baustoffen sowie eine verkürzte Bauzeit.

Vom Beschicker läuft das Asphaltmischgut direkt in den Fertiger

Das InlinePave-Verfahren kommt auch beim Bau von Bundes- und Landesstraßen zum Einsatz.
Die hohe Qualität bringt eine Verlängerung der Nutzungsdauer der Straßendecke und damit erhebliche wirtschaftliche Vorteile. Notwendige Erhaltungs- oder Sanierungsmaßnahmen sind in nur geringem Umfang oder erheblich später zu erwarten.
Während der Realisierung der bisher ausgeführten Projekte hat BUNTE die Technik stetig verbessert und perfektioniert. Die Erkenntnisse aus den Erfahrungen des Einbaus von mehr als einer Millionen Quadratmeter Kompaktasphalt führten bereits im Winter 2005 in Zusammenarbeit mit dem Gerätehersteller zu Modifikationen und weiteren Optimierungen am Fertiger. In Kombination mit den jüngsten Investitionen in die InlinePave-Technolgie sowie in moderne Asphaltmischwerke ist BUNTE für zukünftige Straßenbauprojekte erstklassig positioniert.