ÖPP – ViA6West-Konsortium mit BUNTE erhält Zuschlag für BAB A6 in Baden-Württemberg

ÖPP – ViA6West-Konsortium mit BUNTE erhält Zuschlag für BAB A6 in Baden-Württemberg

Planung, Bau, Finanzierung, Betrieb und Erhaltung der Bundesautobahn A6 zwischen Wiesloch und Weinsberg mit einem Projektvolumen von rund 1,3 Mrd. Euro

Partner der ViA6West: JOHANN BUNTE Bauunternehmung, HOCHTIEF PPP Solutions und DIF Infrastructure IV (DIF)

Papenburg – Die JOHANN BUNTE Bauunternehmung hat als Partner des Konsortiums ViA6West den Zuschlag für einen Großauftrag im Bundesfernstraßenbau erhalten. Mit diesem bedeutendem Großauftrag setzt BUNTE die Zusammenarbeit bei ÖPP-Projekten als privater Partner der öffentlichen Hand, die BUNTE schon an zahlreichen erfolgreich abgewickelten Projekten bewiesen hat, fort.

Das Konsortium ViA6West wird die Strecke der Bundesautobahn A6 zwischen der Anschlussstelle Wiesloch/Rauenberg und dem Autobahnkreuz Weinsberg in Baden-Württemberg auf einer Länge von 25,5 Kilometern bei laufendem Verkehr auf sechs Fahrstreifen ausbauen sowie die 1,3 Kilometer lange Neckartalbrücke zwischen Heilbronn/Untereisesheim und Neckarsulm erneuern. Das Projekt umfasst auch den Betrieb und die Erhaltung der BAB A6 auf einer Gesamtlänge von 47,2 Kilometern.

Die Bauarbeiten, die Anfang 2017 beginnen und im Sommer 2022 fertig gestellt werden sollen, wird eine Arbeitsgemeinschaft aus der JOHANN BUNTE Bauunternehmung und HOCHTIEF Infrastructure ausführen. Nach der Fertigstellung wird ViA6West den Autobahnabschnitt bis zum Vertragsende 2046 betreiben und erhalten. Der Bauanteil am Projektvolumen beträgt rund 600 Mio. €.

„Wir sind hocherfreut, dass wir mit der BAB A6 Wiesloch – Weinsberg ein weiteres bedeutendes Infrastrukturprojekt für die Bundesrepublik Deutschland im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft bauen dürfen und so eine schnelle und flexible Realisierung der notwendigen Zurverfügungstellung von Infrastruktur ermöglichen,“ betont Manfred Wendt, geschäftsführender Gesellschafter der JOHANN BUNTE Bauunternehmung. „Damit sichern wir neben der Vollbeschäftigung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch die Auslastung unserer Maschinen- und Gerätekapazitäten.“

Für die JOHANN BUNTE Bauunternehmung ist die BAB A6 nach dem Ausbau der BAB A1 zwischen Bremen und Hamburg und etlichen kommunalen und Landesstraßenbauprojekten bereits das fünfte ÖPP-Infrastrukturprojekt mit der öffentlichen Hand.

Für die Bauausführung werden die BUNTE-Niederlassungen Frankfurt und Süd/Hengersberg sowie der Brücken- und Ingenieurbau aus Ahaus verantwortlich sein.

Mit dem Financial Close wird im Dezember 2016 gerechnet.

 Als eines der wenigen deutschen mittelständischen Bauunternehmen agiert BUNTE in Öffentlich-Privaten-Partnerschaften (ÖPP) und ist bei kommunalen Straßenbauprojekten allein und bei BAB-Projekten in Kooperation bundesweit aktiv. Dort, wo Bedarf an Eigenkapital und Strukturierungskompetenz für Infrastruktur- und Immobilienbauprojekte erforderlich ist, engagiert sich BUNTE über den Geschäftsbereich Project Investment. Der Geschäftsbereich wird von einem Team aus Ingenieuren, Juristen und Kaufleuten gebildet.

 

Kontakt: Susanne Porsch

E-Mail: presse@johann-bunte.de