Feierliche Verkehrsfreigabe der B 61 – Ortsumgehung Barenburg

Feierliche Verkehrsfreigabe der B 61 – Ortsumgehung Barenburg

Barenburg/Papenburg, 24.11.2018. Günther Henkenberens, Präsident der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hat heute zusammen mit Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, der JOHANN BUNTE Bauunternehmung und zahlreichen Gästen die Ortsumgehung Barenburg im Zuge der Bundesstraße (B) 61 feierlich für den Verkehr freigegeben.

„Ab sofort verbessert die Ortsumgehung Barenburg die Leistungsfähigkeit der B 61 noch weiter – und steigert gleichzeitig die Lebensqualität der Anwohner. Denn wir reduzieren nicht nur Lärm und Abgase. Durch den Wegfall des Durchgangsverkehrs endet auch die Teilung des Ortes durch die Bundesstraße. Das lässt den Ort wieder zusammenwachsen und steigert die Verkehrssicherheit,“ betonte Enak Ferlemann in seiner Ansprache.

Nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit konnten die Erd-, Straßen- und Kanalbauarbeiten für den Neubau der 3,3 km langen Ortsumgehung in Asphaltbauweise sowie die Anschlüsse an das bestehende Straßennetz durch die Niederlassung Osnabrück der JOHANN BUNTE Bauunternehmung fertiggestellt werden. Knapp 10 Millionen Euro investierte das BMVI (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) in die Gesamtmaßnahme.

Mit einem symbolischen Akt entfernten zahlreiche Vertreter aus der Politik zusammen mit Enak Ferlemann und Günther Henkenberens die letzte Bake der Absperrung auf der B61, um den Neubau der Ortumgehung Barenburg offiziell dem Verkehr zu übergeben.

Als eine der für den Fernverkehr wichtigen Nord-Süd-Verbindungen im norddeutschen Raum verläuft die Bundesstraße 61 (Bremen – Minden) an der Ortsumgehung Bassum im Norden beginnend über Sulingen, Uchte bis nach Minden in südlicher Richtung und anschließend in südwestlicher Richtung bis nach Lünen und endet hier. Auf ihrem Weg verbindet die B 61 den Raum Bremen mit dem Ruhrgebiet und hat somit über die Zubringerfunktion hinaus auch einen wesentlichen Wert als stark frequentierte Umleitungs- bzw. Ausweichstrecke.

Mit dem Bau dieser Umgehungsstraße soll eine Entlastung der Ortslage sowie des Ortskerns des Fleckens Barenburg vom Durchgangsverkehr, mit gleichzeitiger Verringerung der Lärm- und Abgasimmissionen, erreicht werden.

 

Abbildung: Vertreter aus der Politik entfernen die letzte Bake der Absperrung