Während einer rund elfmonatigen Bauzeit wird der etwa 3.000 m lange Abschnitt zwischen Pinneberg-Süd und Pinneberg-Mitte umfassend erneuert. Dabei sind zwei integrierte Anschlussstellen sowie zwei ausgelagerte Anschlussstellen Teil der Maßnahme. In diesem Zuge stand aktuell die Sanierung des südlichen Streckenabschnitts in Fahrtrichtung Heide zwischen den Anschlussstellen Halstenbeck/Rellingen und Halstenbek-Krupunder im Fokus.
Der Höhepunkt war der 24/7-Einsatz zwischen dem 16. und dem 26. Mai 2026. In diesem Zeitraum wurden rund 4.000 t Offenporigen Asphalt (OPA) verbaut. Zwei Mischwerke stellten die kontinuierliche Versorgung sicher und ermöglichten so einen Einbau im abgestimmten Rhythmus ohne Unterbrechung. Der Rückbau der Deckschicht als auch die Herstellung des neuen OPA-Belages erfolgte im gestaffelten Betrieb. Bei sommerlichen Temperaturen an der 30°C-Marke wurde die Wassergestellung nicht nur für die Geräte entscheidend. Sowohl die angrenzenden Anschlussstellen als auch die vorbereitenden und abschließenden Arbeiten wie Bankette, Schutzplanken und Markierungen, integrierte das Baustellen-Team konsequent in den Bauablauf und setzte sie planmäßig um.
Eine Böschungssanierung sowie 2.000 m Kanalarbeiten, größtenteils mit Inlinesanierung im Mittelstreifen, wurden bereits im Jahr 2025 durchgeführt. Zudem wurden 16.000 t Asphaltbinder und 8.200 t Asphaltdeckschicht verbaut.
Das Engagement der Autobahn GmbH, eine Vollsperrung zugunsten des 24/7-Betriebs einzurichten, erwies sich als großer Erfolg: Die Verkehrsbeeinträchtigungen konnten deutlich reduziert und der Sanierungsabschnitt spürbar schneller fertiggestellt werden.
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