Mit der JOHANN BUNTE RAPIDBRÜCKE® hat BUNTE ein modulares Brückenbauverfahren entwickelt, das auf industriell vorgefertigten Stahlbetonvollfertigteilen basiert. Die wesentlichen Bauteile werden unter kontrollierten Bedingungen im Werk hergestellt und vor Ort über neu entwickelte kraftschlüssige Verbindungen zu einem durchgehend verbundenen Bauwerk zusammengefügt.
Die Leistungsfähigkeit des Verfahrens konnte bereits beim Pilotprojekt an der A7 Rader Hochbrücke nachgewiesen werden. Dort wurden die Massivbauarbeiten gegenüber einer konventionellen Ortbetonbauweise um rund 43 Prozent beschleunigt. Für das Gesamtbauwerk bedeutete dies eine Bauzeitersparnis von mehr als vier Monaten. Künftig sind Beschleunigungen von bis zu 50 Prozent realistisch.
In ihrer Bewertung hebt die Jury insbesondere hervor, dass die JOHANN BUNTE RAPIDBRÜCKE® klassische Baustellen zunehmend in Montagestellen verwandelt. Dadurch lassen sich Bauzeiten, Verkehrsbeeinträchtigungen und Ressourcenverbrauch messbar reduzieren. Besonders positiv bewertet wurden die nachgewiesene Effizienzsteigerung, die hohe Bauqualität durch die werkseitige Fertigung sowie der volkswirtschaftliche Nutzen durch frühere Verkehrsfreigaben.
Mit der Auszeichnung würdigt die unabhängige Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und weiteren Fachbereichen die innovative Entwicklungsarbeit hinter der JOHANN BUNTE RAPIDBRÜCKE® und ihr Potenzial zur Beschleunigung von Infrastrukturprojekten. Entwickelt und zur erfolgreichen Anwendung gebracht wurde das Verfahren von dem Team um Abteilungsleiter Brückenbau Ingo Bollmer aus der Niederlassung Ingenieur-, Wasser- und Brückenbau.
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